BRAWA Neuheiten 2005 in Spurweite H0
Tenderlok T5 1203 der K.W.St.E.
Die
Königlich Württembergischen
Staatseisenbahnen (K.W.St.E.) benötigten
nach der Jahrhundertwende dringend
eine universell einzusetzende Tenderlok.
Im
Februar 1910 kamen vom Hauslieferant Maschinenfabrik
Esslingen die ersten drei Loks der Klasse T5. Diese Maschinen
wurden ein voller Erfolg. Drei angetriebene Achsen mit
einer Reibungslast von 44t und hervorragende Laufeigenschaften
in beide Richtungen erlaubten die Förderung recht
schwerer und schneller Züge. Neben den immer schwerer
werdenden Personenzügen wurden auch Schnellzüge
und leichte Güterzüge gezogen. Bis 1920 wurden
insgesamt 96 Maschinen in verschiedenen Serien und Unterbauarten
in Dienst gestellt. In den Jahren 1915 und 1917 lieferte
die Maschinenbaugesellschaft Heilbronn je zwei Loks,
die restlichen kamen aus der Maschinenfabrik Esslingen.
Nach dem verlorenen ersten Weltkrieg mussten vier Maschinen
nach Frankreich abgegeben werden. Die übrigen kamen über
die DRG noch zur DB, wo sie jahrzehntelang im Personenzugdienst
unverzichtbar waren. Erst zwischen 1960 und 1965 wurden
sie allmählich von Diesellokomotiven verdrängt
und ausgemustert.
Bis dahin hatten sie aber ihre Qualitäten unermüdlich
bewiesen.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 1203
Best.-Nr. 40000 Best.-Nr. 40001
Best.-Nr. 40002 Best.-Nr. 40003
Dampflok BR 06 der DRG
Um
das Programm der Einheitslokomotiven nach oben abzuschließen,
erging von der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft 1934
eine Ausschreibung an die Lokomotivindustrie zum Bau
einer vierfach gekuppelten Schnellzuglok. Die Firma
Krupp in Essen erhielt schließlich den Auftrag,
vorerst zwei Lokomotiven dieser Baureihe 06 zu bauen.
Bereits während der Realisierung begann das Interesse
der Deutschen Reichsbahn an den Riesenlokomotiven zu
schwinden, nur so ist auch die lange Bauzeit von 1934
bis 1939 zu erklären.
Die Firma Krupp lieferte die beiden Stromlinienlokomotiven
06 001 und 06 002 im März und im August 1939 im
damals gültigen Lackierschema an die DR: Schwarze
Aufbauten und rote Räder und Rahmen. Die Baureihe
06 hatte Treibräder von 2000 mm Durchmesser und
je ein vorderes und hinteres Drehgestell. Das Dreizylindertriebwerk
sollte Laufruhe bis zur Höchstgeschwindigkeit
von 140 km/h ermöglichen. Gekuppelt mit dem 5-achsigen
Tender T38St (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen,
aber technisch anderen Tender der BR 01.10) hatte die
BR 06 eine LüP von 26 520 mm und war so die größte
deutsche Schnellzuglok. Die Reibungslast betrug 80
t, die Dienstlast der Lok 141 t, das Gesamtgewicht
von Lok und Tender 224 t.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. BR 06 002
Best.-Nr. 40200 Best.-Nr. 40201
Best.-Nr. 40202 Best.-Nr. 40203
Ellok E 95 06 der DRG
Die
Deutsche Reichsbahn benötigte Mitte der zwanziger
Jahre eine schnelle und zugkräftige elektrische
Lokomotive für den Kohlentransport nach Berlin.
Mit ihr sollten Güterzüge bis 2200 t Last
und Personenzüge bis zu einer Geschwindigkeit
von 65 km/h befördert werden. Die vorhandenen
Maschinen konnten diese Bedingungen nicht erfüllen,
da sie zu schwach oder zu langsam waren. Nach verschiedenen
konventionellen Entwürfen mit Stangenantrieben
entschied man, die neue Lokomotive mit Einzelachsantrieb
zu bauen. Die geforderte Zugkraft bedingte mindestens
sechs angetriebene Achsen, die geplante Geschwindigkeit
beim damaligen Stand der Technik zusätzliche
führende Laufachsen.
Ende 1927 wurde die erste der 6 Lokomotiven von der
AEG geliefert. Die übrigen folgten bis Mitte 1928.
Die Maschinen waren als Doppellokomotiven ausgeführt,
mit zwei fast identischen Lokhälften. Dies war
aus Rücksicht auf die vorhandenen Arbeitsstände
in den Ausbesserungswerken geschehen. Die Maschinen
hatten eine Leistung von 2418 kW. Mit einer Länge
von 20,9 m und einer Dienstmasse von 138,5 t sind es
bis heute die größten und schwersten deutschen
Elloks.
Die Loks waren bis Kriegsende im Bw Hirschberg in Schlesien
stationiert, lediglich die E 95 06 war 1933 in Kornwestheim
stationiert, um Vergleichsfahrten mit der neuen E 93
durchzuführen. Die Reichsbahn plante ursprünglich,
die E 95 in großer Serie zu beschaffen und zwischen
Stuttgart und München einzusetzen. Wegen des
hohen Beschaffungspreises entwickelte man jedoch einfachere
Loks. So blieb es bei sechs Einheiten.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. E 95 06
Best.-Nr. 43020 Best.-Nr. 43021
Tenderlok T3 / 89 381 der DB
Die
kleinen Tenderloks der Klasse T3 wurden über
65 Jahre von den K.W.St.E. und der DRG eingesetzt,
dabei wurden sie den geänderten Einsatzbedingungen
angepasst. So erhielten fast alle T3 spätestens
bei der DRG größere Rangiertritte und Aufsätze
auf dem Kohlenkasten. Die Sicherheitsventile waren
schon zum Ende der Länderbahnzeit bei vielen Maschinen
auf die Kesselmitte zwischen den Domen versetzt worden.
Trotz beginnender Ausmusterung in den dreissiger Jahren
kamen einige wenige T3 noch kurz zur DB.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. BR 89 381
Best.-Nr. 40030 Best.-Nr. 40031
Ellok Ae 476 der SOB
Eine der bei der Schweizer Südostbahn verbliebenen
Ae 476 erhielt eine braune Lackierung mit traditioneller
Linierung. Es handelt sich um eine Lok der Serie Ae
477, einer ehemaligen E 42 der DR. Von den E42 waren
1994 zwölf Stück in die Schweiz verkauft
worden.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. Ae 476 480-4
Best.-Nr. 43000 Best.-Nr. 43001
Diesellok 1504.02 der CargoServ
Die CargoServ ist eine Tochter der Voest Alpine und
betreibt Güterverkehr im Raum Linz. Unter anderen
setzt die CargoServ auch 3 umgebaute Dieselloks der
ehemaligen V 100 der DR ein.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 1504.02
Best.-Nr. 41000 Best.-Nr. 41001
Diesellok 94 37 der WLB
Die Wiener Lokalbahn hat sich verändert: aus einer Überlandstraßenbahn
wurde ein international tätiger Schienenverkehrsdienstleister.
Für Güterzugdienste vertraut die WLB wie
viele andere Unternehmen auch auf ehemalige DR V 100,
die entsprechend umgerüstet wurden.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 94 3720000 92-7
Best.-Nr. 41002 Best.-Nr. 41003
Diesellok BR 234 der DB
Nach der Wende wurde die erste neulackierte Lok der
Baureihe 232 in verschiedenen Blautönen lackiert.
Das war bisher bei DB-Loks unbekannt gewesen. Diese
Lackierung blieb jedoch auf diesen Einzelgänger
beschränkt. Damit ist die 234 304-7 quasi die
blaue Mauritius unter den Lokomotiven der Deutschen
Bahn AG.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. BR 234 304-4
Best.-Nr. 41040 Best.-Nr. 41041
Diesellok BR 112 der DR
Nach langen Versuchen erhielten ab 1981 einige Lokomotiven
der Baureihe 110 Motoren mit 883 kW (1200 PS) Leistung.
Die so erstarkten Maschinen erhielten die neue Reihenbezeichnung
112 unter Beibehaltung der alten Ordnungsnummer.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. BR 112 786-9
Best.-Nr. 41004 Best.-Nr. 41005
Diesellok BR 132 der DR
Ab 1973 entstand die universelle Lokbaureihe 132, die
sich dank Ausrüstung mit Heizeinrichtung auch
im Personenzugdienst einsetzen ließ. Die Höchstgeschwindigkeit
von 120 km/h war vorerst auch für diesen Zweck
ausreichend.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. BR 132 399-7
Best.-Nr. 41042 Best.-Nr. 41043
Diesellok BR 119 der DR
Die Deutsche Reichsbahn beschaffte ab 1977 aus Rumänien
200 Dieselloks der Reihe 119. Die Lok 119 003 war die
zweite Lok der Nullserie, da die 119 004 einige Tage
vorher geliefert worden war.
Bei der Deutschen Bahn AG wurden die Loks der Reihe
119 in 219 umnummeriert und bis 2004 eingesetzt. Die
119 003 ist heute noch im Sächsischen Eisenbahnmuseum
in Hilbersdorf vorhanden.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. BR 119 003-2
Best.-Nr. 41080 Best.-Nr. 41081
Triebwagen Talent der NWB VT 703

Die Nordwestbahn GmbH NWB betreibt in Niedersachsen
und Nordrhein-Westfalen Personennahverkehr auf der
Schiene. Die Gesellschafter sind die Connex-Gruppe,
die Stadtwerke Osnabrück und die Oldenburger Verkehr
und Wasser GmbH. Auch die NWB vertraut auf die zuverlässigen
Triebwagen aus der Talent-Familie.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. VT 703
Best.-Nr. 44002 Best.-Nr. 44003
Triebwagen Talent BR 643 der DB
LIEFERBAR
Betriebs-Nr. BR 643 046-6
Best.-Nr. 44000 Best.-Nr. 44001
Triebwagen Talent der BOB VT 723
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. VT 723
Best.-Nr. 44004 Best.-Nr. 44005
Triebwagen Talent BR 644 der DB
LIEFERBAR
Betriebs-Nr. BR 644 050-7
Best.-Nr. 44050 Best.-Nr. 44051
Wegen
ihrer Optik werden die verschiedenen Triebwagen der
Talent-
Familie gern „ICE des Nahverkehrs“ genannt.
Die Kopfformen von ICE und Talent sehen sich doch recht ähnlich,
kein Zufall sicher, denn ein gelungenes Äusseres
ist immer auch ein gutes Verkaufsargument.
Vor den dieselmechanischen „Talenten“ der
Baureihe 643 wurden die dieselelektrischen Triebzüge
der Baureihe 644 ausgeliefert. Diese sind für
S-Bahn-artigen Verkehr um Köln bestimmt und haben
eine Motorleistung von 1000 kW (gegen die 570 kW des
643). Dies erlaubt in Verbindung mit der elektrischen
Leistungsübertragung eine sehr gute Beschleunigung
von 1,0 m/s, während die Höchstgeschwindigkeit
von 120 km/h der des 643 entspricht. Die 644 sind beinahe
4 m länger und haben doppelt soviel Türen
wie die 643, um einen reibungslosen Fahrgastfluss zu
ermöglichen. Die Triebwagen der Talent-Familie
sind inzwischen zu einem Verkaufsschlager geworden.
Seit 2004 setzt auch die Bayerische Oberlandbahn GmbH
drei Talente ein.
Diesellok
Köf II der DB
Im
Jahre 1932 bildeten die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft
(DRG) und die Lieferfirmen Krauss-Maffei, Deutz,
Jung und O&K eine Arbeitsgemeinschaft, welche
Baugrundsätze für eine vereinheitlichte
Kleinlokomotive der Leistungsgruppe II Kö/Köf
aufstellte. Ab 1933 lief der Serienbau an. Bis 1939
entstanden für die Reichsbahn 890 Lokomotiven
Kö/Köf II. Etwa 240 Kleinloks wurden während
des Krieges an die Reichsbahn, weitere an Industriebetriebe
und die Wehrmacht geliefert.
Die Deutsche Bundesbahn (DB) konnte noch 444 Lokomotiven
der Leistungsgruppe II in ihren Bestand übernehmen.
Der Bedarf an diesen Loks war jedoch wesentlich größer,
so daß zwischen 1948 und 1965 weitere 735 Einheiten
dieser bewährten Bauart beschafft wurden. Der
außergewöhnlich lange Beschaffungszeitraum
von 1933 bis 1965 spricht für die gute Konstruktion,
die Bewährung im Betrieb und die günstigen
Leistungs- und Verbrauchswerte dieser Maschinen. Die
Kleinloks wurden im gesamten Bereich der DB eingesetzt,
das Vorbild des Brawa Modells war beim Bw Ulm beheimatet
und auf den Bahnhöfen Göppingen und später
Tübingen eingesetzt.
Modell:
Dieses Modell ist eine komplette Neukonstruktion, die
mit dem früheren Modell von Brawa außer
demselben Vorbild nicht sehr viel gemeinsam hat.
Die beim bisherigen Modell schon einzigartige Feinheit
und Detailtreue konnte noch weiter verfeinert werden.
Moderne Technik ermöglicht jetzt auch die Beleuchtung
solch kleiner Modell-Lokomotiven.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. BR 323 767-4
Best.-Nr. 42500 Best.-Nr. 42501
Diesellok
Köf II der Interfrigo
Die ehemalige 323 593 wurde 1991 an die Interfrigo
verkauft, die sie in ihrem Kühlhausareal in
Basel einsetzt. Sie ersetzte damals eine 1977 zur
Interfrigo gekommene Akkukleinlok, die jetzt im Bayerischen
Eisenbahnmuseum in Nördlingen steht.
Dieses Modell ist eine komplette Neukonstruktion.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Best.-Nr. 42502 Best.-Nr. 42503
Rangiertraktor Te 2/3 der BLS
Die
beiden als „Halbesel“ bezeichneten
Triebwagen CFe 2/6 der BLS wurden 1956 ausgemustert.
Die Antriebsteile wurden zu den beiden Traktoren Te
2/3 31 und 32 umgebaut. Die Fahrzeuge waren bis 1985
rot lackiert. Die 36 t schweren Fahrzeuge haben eine
Reibungslast von 26 t, die 295 kW des Motors werden über
käftige Treibstangen auf die Räder übertragen.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 31
Best.-Nr. 43040 Best.-Nr. 43041
Lazarettzug der K.W.St.E.
Das schwere Eisenbahnunglück zwischen Stuttgart
und Vaihingen im Jahre 1889 zeigte, dass auch in Frie-denszeiten
auf ein gut organisiertes Lazarett- und Krankentransportwesen
nicht verzichtet werden konnte.
In Zusammenarbeit mit dem „Württembergischen
Freiwilligen Sanitätskorps“, damals ein
württembergischer Ableger des Roten Kreuzes, wurde
das Rettungswesen neu und effektiv organisiert. Ständig
in Bereitschaft stehende Arztwagen wurden gebaut, dazu
wurden viele Personenwagen so eingerichtet, dass ohne
großen Aufwand Krankentransportwagen daraus gebildet
werden konnten. Dazu gehörten Doppeltüren
an den
Einstiegen und umlegbare Bühnengeländer.
Beides wurde bei württembergischen Personenwagen
zum
Standard.
Im Ersten Weltkrieg konnten so zu dem bereits feststehenden
Lazarettzug kurzfristig fünf weitere eingerichtet
werden. Mit diesen 6 Zügen wurden 156 698 Verwundete
transportiert, nicht wenige davon verdanken den gut
funktionierenden württembergischen Lazarettzügen
ihr Leben. Andere Bahnverwaltungen mieteten würt-tembergische
Wagen an, um ihre weniger geeigneten eigenen Wagen
in ihren Lazarettzügen zu ersetzen.
Inhalt des 4-teiligen Sets der K.W.St.E.:
1 Güterwagen geschlossen
1 Gepäckwagen
1 Personenwagen
1 Krankentransportwagen
LIEFERTERMIN: 2. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 22523G Güterwagen geschlossen Württemberg
Betriebs-Nr. 234 Gepäckwagen Württemberg
Betriebs-Nr. 11267 Personenwagen Württemberg
Best.-Nr. 45970
Dampflok Fc 701 der K.W.St.E.
Kurz vor dem ersten Weltkrieg waren die württembergischen
Lokomotiven bis auf wenige Ausnahmen schwarz lackiert,
aufgelockert von roten Zierstreifen. In diesem Aussehen
zogen die Fc auch die Lazarettzüge. Die Nummerierung
der Tender folgte bei den K.W.St.E. nicht unbedingt
der der Lokomotiven, das Modell der Fc 701 ist hier
mit dem Tender XIVf 1016 gekuppelt.
LIEFERTERMIN: 2. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 701
Best.-Nr. 40050 Best.-Nr. 40051
Gepäckwagen Pw4ü pr
16 der DRG
Als sich der Erfolg der eisernen Bauart bei D-Zug-Wagen
abzuzeichnen begann, beschaffte die Preußische
Staatsbahn auch vierachsige Gepäckwagen in „eiserner
Bauart“. Die Hauptabmessungen der bisherigen
Wa-gen in Holzbauart wurden beibehalten, die Konstruktion
aber überarbeitet und auf die Verwendung von
Ei-senprofilen ausgerichtet.
Als äussere Veränderung wurden die Türen
an den Wagenenden nicht mehr in Nischen angebracht,
sondern das ganze Wagenende wurde angeschrägt.
Weitere Merkmale waren wie bei den Personenwagen die
Nieten an den Seitenwänden sowie der Wegfall des
Sprengwerkes.
In dieser Bauform wurden Wagen für D-Züge
mit Faltenbälgen und für Eilzüge mit
Abteilwagen ohne Über-gänge bis weit in die
Zwanziger Jahre hinein gebaut. Die Gepäckwagen
preußischer Bauart prägten bis in die fünfziger
Jahre das Bild der Schnellzüge. Zahlreiche Wagen
kamen noch zur DB und DR.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 107 913 Hannover
Best.-Nr. 45400
D-Zugwagen
B4ü pr 21A der DR
LIEFERTERMIN: 2. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 220-404
Best.-Nr. 45200
D-Zugwagen B4ü pr 21A der DR
LIEFERTERMIN: 2. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 220 422
Best.-Nr. 45201
Von
den eisernen D-Zug-Wagen verblieben viele auf dem
Gebiet
der sowjetischen Besatzungszone. Die DR
konnte auf diese Fahrzeuge lange nicht verzichten,
so verkehrten sie anfänglich noch in hochwertigen
Reisezü-gen, bevor sie durch die allmählich
in Dienst gestellten Neubaufahrzeuge in untergeordnete
Züge verdrängt wurden. Aber erst mit dem
Rekonstruktionsprogramm der DR verschwanden sie von
den Schienen, ihre Dreh-gestelle, Pufferbohlen und
weitere Teile fuhren jedoch in den umgebauten Fahrzeugen
noch lange weiter.
Personenwagen Bi+Bi Wü 29 der DB
Die Doppelwagen der Stahlbauart kamen nach dem zweiten
Weltkrieg mehrheitlich zur DB, die diese Wagen noch
bis in die sechziger Jahre in Personenzügen des
Nahverkehrs verwendete.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 85082 / 85083
Best.-Nr. 45070
Personenwagen Bid Wü 12 der DR
LIEFERTERMIN: 2. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 330 417
Best.-Nr. 45100
Personenwagen Bi Wü 05 der DR
LIEFERTERMIN: 2. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 330-607
Best.-Nr. 45101
Nach
den Kriegswirren fanden sich auf dem Gebiet der späteren DDR auch einige Personenwagen württem-berger
Bauart. Die DR setzte auch diese Exoten noch längere
Zeit in Personenzügen ein.
Personenwagen Bi Wü 29 der DB
Einige der Doppelwagen wurden getrennt und als Einzelwagen
eingesetzt, um eine größere Flexibilität
in der Zugbildung zu erreichen. Auch als Einzelwagen
konnten sie ihre Vorzüge wie geregelter Fahrgastfluß und
schneller Fahrgastwechsel durch viele Türen voll
ausspielen.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 27 024 Stg
Best.-Nr. 45089
Personenwagen C4 4653 der K.W.St.E.
Im Jahr 1899 lief ein Umbauprogramm an, bei dem ein
Teil der alten Amerikaner-Wagen neue Aufbauten mit
modernen Fenstern erhielt. Zuerst wurden Doppelfenster
eingebaut, bald war es jedoch möglich, auch
größe-re Scheiben herzustellen. Bei gleicher
Raumaufteilung erhielten die Wagen jetzt Einzelfenster.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 4653
Best.-Nr. 45701
Personenwagen
C4i Wü 99/1 der DRG
Die letzte Bauform der Umbauwagen erhielt große
Einzelfenster. Ab 1906 wurden diese Wagen von der drit-ten
zur vierten Klasse zurückgestuft. Bei der Reichsbahn
waren die als D4i / C4id Wü 99 bezeichneten Wagen
bis in die dreißiger Jahre im Einsatz.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 34 119
Best.-Nr. 45702
Gepäckwagen Pwi Wü 90
der DB
Ab der Jahrhundertwende beschafften die K.W.St.E.
Gepäckwagen
mit hochliegenden Zugführerkanzeln. Von dort hatte
der Zugführer eine wesentlich bessere Übersicht über
den Zug und die Strecke. Schon bei den K.W.St.E. wurden
viele ältere Gepäckwagen mit diesen hochgesetzten
Zugführerkabinen nachgerüstet. In dieser
Form konnten sie noch sehr lange verwendet werden.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 126 561
Best.-Nr. 45600
Abteilwagen der K.W.St.E.
Gemessen am Gesamtbestand hatten die K.W.St.E. recht
wenig Abteilwagen. Im Jahr 1887 wurden jedoch
5 Coupe-Wagen erster und zweiter Klasse von der Maschinenfabrik
Esslingen beschafft. Sie waren für die damalige
Zeit sehr geräumig und bequem. Später erhielten
sie eine neue Inneneinrichtung und wurden
damit zu Wagen der 4. Klasse.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. A.23
Best.-Nr. 45601
Mannschaftswagen der SBB
Auch einige der frühen Privatbahnen der Schweiz
beschafften vierachsige Durchgangswagen nach dem „Ame-rikanischen
System“. Etwa 300 dieser Wagen waren bei Gründung
der SBB im Jahre 1902 noch vorhanden. Erst 1941 verschwand
der letzte dieser inzwischen 82 Jahre alten Wagen von
den Gleisen der SBB,
einige wurden im Baudienst noch weiter verwendet.
LIEFERTERMIN: 2. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 95 361
Best.-Nr. 45020
Kesselwagen „Egli“ der
SBB
Die Firma Egli und Cie in Zürich beschaffte zum
Transport von chemischen Produkten einige Kesselwagen
von der SIG in Neuhausen. Die Wagen hatten einen relativ
langen Radstand von 5,0 m und genietete Kessel, die
auf Querbäumen gelagert waren.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 92404
Best.-Nr. 47800
Kieswagen der K.W.St.E.
Die K.W.St.E. bezeichnete ihre Niederbordwagen als
Kieswagen. Ab 1863 wurden 75 Kieswagen mit zwei Bühnen
beschafft, die zum Teil aus Umbauten von offenen
Güterwagen der Gattung J. entstanden. Sie erwie-sen
sich als besonders praktisch für Bauzüge
zum Beschottern von Gleisen.
Inklusive Ladegut
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 62563Xt
Best.-Nr. 47701
Langholzwagenpaar Hmz der K.W.St.E.
Mit dem Bau der Eisenbahnlinien in den Schwarzwald
kam die dort seit Jahrhunderten praktizierte Flößerei
zum Erliegen. Das Holz wurde fortan mit der Eisenbahn
abtransportiert. Zum Transport von Stammholz wurden
Langholzwagen verwendet.
Sie wurden in der Regel paarweise gekuppelt, bei
besonders langen Stämmen über Deichseln
verbunden. Die Anzahl der Langholzwagenpaare, ihre
Einstellung
in den Zug und die Verteilung von Bremswagen waren
je nach Strecke genau vorgeschrieben.
Inklusive Ladegut
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 50128Hmz \ 50123Hmz
Best.-Nr. 47700
Gedeckter
Güterwagen „Magdeburg“ der
DRG
Die von der DRG übernommenen gedeckten Güterwagen älterer
Bauart mit weniger als 15 t Ladegewicht wurden in den
Gattungsbezirk „Magdeburg“ eingereiht.
Dies betraf auch die alten württembergischen Güter-wagen
mit 3,6 m Radstand.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 2041
Best.-Nr. 47704
Salzwagen K(u) der K.W.St.E.
Ab 1909 wurden die Güterwagen der K.W.St.E. allmählich
nach den Richtlinien des Staatsbahn Wagenver-bandes
umlackiert. Auch die Salzwagen von 1863 erhielten so
noch die braune Lackierung.
Sie wurden zum Transport des Kochsalzes vom württembergischen
Salzbergwerk Kochendorf zu den Verbrauchern verwendet.
Der Laderaum wurde mit Klappen abgedeckt, um Witterungseinflüsse
von dem nässeempfindlichen Salz abzuhalten.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 60231
Best.-Nr. 47702
Flachwagen Samm der DR
Die ab 1952 beschafften Samms waren ursprünglich
für den Transport von überschweren Kettenfahrzeugen
gedacht. Sie wurden jedoch überwiegend friedlich
genutzt. Das Röhrenwerk VEB Industrie- und Kraftwerks-rohrleitungen
Bitterfeld verwendete auch Samms Wagen, um ihre Produkte
zu versenden.
Inklusive Ladegut
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 31 50 4818 144-2
Best.-Nr. 47000
Flachwagen Rmms der FFS Italia
Die Flachwagen der Bauart Rmms und Remms wurden von
den UIC genormt und von diversen Europäischen
Bahnen beschafft. Die FS Italia, die 2005 ihr hundertjähriges
Bestehen feiern kann, verstärkte ihre Rmms mit
Untergurten.
Inklusive Ladegut aus echtem Sandstein
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 31 83 396 0 007-0
Best.-Nr. 47100
Flachwagen
Remms „Feuerwehr“ der DB
Im Bahnhof Hagen verwendet die örtliche Feuerwehr
einen Flachwagen der Bauart Remms zum Transport der
Ausrüstung zum Einsatzort. Je nach Einsatz werden
Feuerwehr-Fahrzeuge oder -Container auf dem Remms verladen.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 60 068-4
Best.-Nr. 47101
Flachwagen Xf 08 der DB
Die junge DB hatte einen immens großen Mangel
an Wagen. So bestand immer der Zwang, alles vorhandene
Material möglichst lange einzusetzen. Für
Transporte von Fahrzeugen wurden alte, sonst nicht
mehr brauch-bare Wagen abgebordet und als Flachwagen
weiter verwendet. Alle diese Wagen wurden einheitlich
als Xf 08 bezeichnet, obwohl sie in Radstand und Länge über
Puffer völlig unterschiedlich waren. Einzelne
dieser Flachwagen waren bis in die sechziger Jahre
im Einsatz.
LIEFERTERMIN: 3. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 475736
Best.-Nr. 47703
Tiefladewagen SSm der K.W.St.E.
Zum Transport von besonders sperrigen Teilen hatte
sich recht früh eine Standardform für Tiefladewagen
entwickelt, von der Bahnen im In- und Ausland Wagen
beschafften. Die K.W.St.E. stellte 1890 fünf
dieser Wagen in Dienst, die sich als recht langlebig
erwiesen, einige waren bis in die Epoche III hinein
vorhanden.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 49 998
Best.-Nr. 47900
Kohlensäurewagen „Rommenhöller“ der
DB
Auf der Basis der weit verbreiteten Tiefladebauart
beschaffte die Kohlensäurefabrik Dr. Raydt in
Stuttgart zwei Kohlensäurewagen. Entgegen der üblichen
Verladeart konnten bei diesen Wagen die Kohlensäurefla-schen
stehend gelagert werden. Über verschiedene Besitzerwechsel
kamen beide Wagen zu den Rommenhöl-ler Kohlensäurewerken,
die sie bis Dezember 1964 einsetzten.
LIEFERTERMIN: 4. QUARTAL 2005
Betriebs-Nr. 564 434
Best.-Nr. 47901
mehr Informationen auf den Webseiten
von BRAWA:
http://www.brawa.de
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