Wir
bedanken uns bei folgenden Firmen für die freundliche
Unterstützung bei dieser Serie:
Der
Unterbau
Wir haben uns auf den Weg in den nächsten Baumarkt gemacht.
Dort haben wir uns dann für gehobelte Fichtenbretter entschieden.
In den meisten Baumärkten, und beim Schreiner sowieso,
können Sie ihr Holz gleich passend zuschneiden lassen.
Das hat den Vorteil, absolut gerader Schnitte und der
Abfall bleibt auch gleich im Geschäft. Die Anlage
ruht auf Vierkanthölzern ebenfalls aus Fichtenholz.
Sie können natürlich viele andere Hölzer verwenden,
aber um alle verwendbaren Holzarten und Möglichkeiten.
aufzuzählen, würden wir eine eigene Serie brauchen. Nur
eine Bitte, verwenden Sie nur einheimische Gehölze.
Die genaue Stückliste mit ungefährer Preisangabe
finden Sie am Ende unseres Artikels. Aus unserem gekauften
Holz bauen wir nun einen Rahmen mit den Massen 190 x 90
Zentimeter. Um den Rahmen zu stärken und ein späteres
Durchhängen der aufliegenden Platte zu verhindern,
bauen wir auf unsere 190 cm Länge noch drei Querleisten
ein. Als Grundplatte haben wir eine Spanplatte mit 10
mm Stärke verwendet. Sie können aber auch Sperrholz verwenden,
was ungefähr die Hälfte wiegt aber dreimal so teuer ist.
Wir haben den Rahmen geleimt und geschraubt.
An
Werkzeugen benötigen Sie nichts außergewöhnliches. Akkuschrauber,
Schraubendreher, einige Schraubzwingen, Holzleim, Schrauben,
gute Stichsäge, und die Betonung liegt auf gute, denn
beim Werkzeug sollten Sie nicht sparen. Der Unterbau ist
nun fertig, und da der Holzleim Zeit zum Trocknen braucht,
blättern wir im Katalog von Roco
um uns einen genauen Überblick über das Programm
zu verschaffen.
Die ersten Gleise werden gekauft
Wie schon in der ersten Folge geschrieben, haben wir
uns für das Gleissystem der Firma Roco
entschieden. Um auch für die Zukunft gerüstet zu
sein und auch mehr Spielspass zu haben, starten wir gleich
digital. Am günstigsten fangen Sie mit einer Startpackung
an. Wir entschieden uns für die Digital Anfangspackung
mit einer Dampflok mit Licht und Rauch, und genügend Waggons
zum Spielen. In der Startpackung ist auch gleich die komplette
Digitalanlage mit Lokmaus2 Trafo und Verstärker enthalten,
zu einem wirklich günstigen Preis. Aufgrund der Stückliste,
die uns das Wintrack
Gleisplanprogramm ausgedruckt hat, kaufen wir die
restlichen Gleise dazu. Wir benötigen noch das Roco Gleisset
C und einige Einzelgleise, die Sie alle am Ende des Artikels
sehen.
Zuhause angekommen, packen wir alles aus und bauen die
Gleise erstmal probehalber auf dem Fußboden auf (keine
Angst die Roco
Line Gleise halten das locker aus). Aus dem Probeaufbau
wurde ein lustiger Spielabend mit der ganzen Famillie,
einschließlich Kater Burli, dem es auch Spass machte mit
der Eisenbahn zu spielen!
Das Zubehör
Die Auswahl ist grenzenlos und für Geld können Sie fast
alles kaufen was das Modellbahnerherz begehrt. Nach Lust
und Laune können Sie auch gleich das Faller
Car System mit in die Anlage integrieren, was zusätzlich
ein bisschen Aktion abseits der Gleise bringt. Oder gleich
die gesamte Anlage mit Signalen ausstatten. Die Firma
Busch
bietet zum Beispiel beleuchtete Fahrzeuge an, oder eine
Baustellenabsperrung mit Blitzlicht. Es gibt unzählige
Möglichkeiten die Anlage mit allerlei elektronischen
Bauteilen auszustatten. Grenzen für die Ausgestaltung
wird Ihnen nur der Geldbeutel setzen. Kaufen Sie sich
die Kataloge der Firmen und schauen Sie zuhause in Ruhe
alles durch. Sicher kosten die Kataloge Geld, aber um
einen Überblick zu bekommen sind sie unerläßlich.
Nachdem wir uns durch die Kataloge der Zubehörhersteller
gearbeitet haben, was aufgrund der grenzenlosen Vielfalt
einige Abende gedauert hat, besuchen wir wiederum unseren
Händler. Dort kaufen wir uns die ersten Gebäude,
Grasflocken und sonst noch alles, was fürs erste notwendig
ist. Hier ist es wiederum hilfreich, sich vorab informiert
zu haben, um gleich alles benötigte einzukaufen. Große
Auswahl bieten die Firmen Faller,
Noch,
Busch
und andere.
Der "erste Spatenstich" auf unserer Anlage
Fürs erste haben wir alles eingekauft und nun beginnt
der eigentliche Spass. Wir fangen an zu bauen. Als erstes
malen wir die Anlagengrundplatte dunkelbraun an, was ein
späteres durchscheinen des Holzes verhindert. Dazu verwenden
wir normale Abtönfarbe. Nach
dem Trocknen der Farbe werden die Gleise probeweise ausgelegt
und die Bettung an den Weichen passend zugeschnitten.
Keine Angst, sollte mal zuviel abgeschnitten sein, können
Sie die Lücke mit dem Roco
Gleisschotter wieder füllen. Sollte ihnen das Geräusch
der Züge zu laut sein, können Sie noch eine Schaumstoff-
oder Korkbettung unterbauen, welche die Firma Noch
anbietet. Nicht vergessen, vorher die digitalen Weichenantriebe
einbauen. Dann nageln wir die Gleise fest.
Nachdem nun die Gleise verlegt sind, unterziehen wir die
Gleisanlage einer ausgiebigen Probefahrt. Eventuelle
Schwachstellen an der Gleisanlage können nun schnell und
problemlos beseitigt werden. Die Weichen müssen noch programmiert
werden, was mit der Lokmaus relativ einfach geht. Ausführlich
beschrieben wird die Programmierung in den Bedienungsanleitungen
der Weichen. Den Bereich des Tunnels und der Brücke
befestigen wir erst später. Die Gleiszwischenräume
am Überholgleis und dem Abstellgleis am Bahnhof füllen
wir mit Gleisschotter und geträufeln das ganze mit
einem Gemisch aus Weißleim, Wasser und Spülmittel.
Weißleim und Wasser im Verhältnis 2:1. Um das Ganze trocknen
zu lassen, lassen wir die Anlage stehen und widmen uns
dem Zusammenbau der Gebäude.
Als Hilfsmittel dazu brauchen wir ein scharfes Messer
oder ein Skalpell, eine geeignete Unterlage zum Schneiden,
ein Stahllineal und natürlich Plastikkleber. Sehr gut
bewährt hat sich Faller
Expert, denn mit der feinen Spitze können Sie punktgenau
kleben.
Kleine Veränderungen an den Gebäuden geben ihrer
Anlage etwas besonderes. Sei es nur ein bißchen Farbe,
z.B. andere Fensterfarbe, kompletter Anstrich des Gebäudes
usw. Werfen Sie einen Blick auf die Gebäude ihrer Umgebung
und holen Sie sich Anregungen. Lassen Sie ihrer Fantasie
freien Lauf, denn dafür haben wir ja das Hobby. Alle Gebäude
sind nun fertig zusammengebaut , wir stellen Sie auf die
Seite und spielen ein bißchen mit unserer Eisenbahn. Für
diesen Monat haben wir genug getan. Nächsten Monat geht
es weiter mit dem Aufstellen der Gebäude, dem Einpassen
der Brücke und wir versuchen uns im Bergbau.
An dieser Stelle noch besonderer Dank an Josef Biermeier
und Christian Engl, die maßgeblich mitgeholfen haben am
Zusammenbau der Anlage.
An Holz wurde Fichtenholz verwendet. Und zwar für den
Rahmen gehobelte Bretter mit einer Stärke von 20 mm und
einer Breite von 90 mm, die gleich im Baumarkt passend
zugeschnitten wurden. Die Anlage ruht auf Vierkanthölzern,
die mit Schloßschrauben am Rahmen befestigt sind. Die
Kosten für den Rahmen betragen in etwa 65,- DM. Darauf
kommt noch eine Spannplatte mit 10 mm Stärke, Kosten 26,-DM.
An Gleisen wurden folgende Artikel verwendet (alles Roco):
1x Digital Startset 41212
1x Gleisset C 42011
4x 42510 Standardgerade
1x 42533 Weiche rechts
1x 42556 Bogenweiche links
3x 42512 Gerade1/2
1x 42528 Gegenbogen Weiche
3x 42651 Endstück
3x 42267 Prellbock
1x 42652 Gleisschotter
1x 10001 Gleisnägel
1x 42519 Entkuppler
Gebäude haben wir von der Firma Faller
verwendet
1x 120144 Wasserturm
1x 120141 Ausschmückung Bahnbereich
1x 120147 Bekohlungsanlage
1x 120155 Güterschuppen
1x 131205 Fertigmodell Einfamillienhaus
1x 131208 Fertigmodell Einfamilienhaus
1x 120558 Tunnelportal
1x 110105 Bahnhof Talheim
1x 180525 Zäune
1x 170492 Faller Expert
1x 120483 Eisenbahnbrücke
1x 151023 spielende Kinder
Für heute ist die Stückliste komplett. Nächsten Monat
gibt es dann die Stückliste für das Ausgestaltungsmaterial.
Nach
Fertigstellung der Anlage wird diese einem Kinderheim
oder einer anderen karitativen Institution übergeben.
Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge an, wo diese Spielanlage
zum Einsatz kommen könnte. Die endgültige Auswahl, welchem
karitativen Zweck diese Anlage zugute kommt, liegt bei
der Redaktion modellbahnportal.de Wir bedanken uns bei
folgenden Firmen für die freundliche Unterstützung bei
dieser Serie